Blog

30. August 2012 von franzi

Gütesiegel: Twitter startet „Certified Products Program“ für Unternehmen

Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat am Mittwoch das „Certified Products Program“ für Unternehmen gestartet. Die Idee beruht auf drei verschiedenen Kategorien und soll Firmen unterstützen, ihre Zielgruppe besser zu erreichen.

Gütesiegel: Twitter startet „Certified Products Program“ für Unternehmen

Twitter startet sein neues Programm

Twitter startet sein neues Programm (Bild: arrow – Fotolia)

Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat am Mittwoch das „Certified Products Program“ für Unternehmen gestartet. Die Idee beruht auf drei verschiedenen Kategorien und soll Firmen unterstützen, ihre Zielgruppe besser zu erreichen.

Neue Werkzeuge für Unternehmen

Laut Twitter wächst die Zahl der Unternehmen, die mittels des Dienstes mit ihren Kunden in Verbindung treten wollen. Das neue Programm soll die Bedürfnisse der Firmen befriedigen, die nach neuen Werkzeugen suchen, um ihre Zielgruppe zu erreichen und besser kennenzulernen.

Das „Certified Products Program“ launchte Twitter zusammen mit 12 Partnern, darunter die Unternehmen Attensity, HootSuite und Topsy. Das Vorhaben basiert auf drei verschiedenen Kategorien, die einen Mehrwert für Firmen bieten sollen. Unternehmen, die für einen dieser Punkte stehen, können sich für das Programm bewerben.

  • Engagement: Produkte die Marken unterstützen, in Kontakt mit ihren Kunden zu bleiben.
  • Analytics: Produkte die Unternehmen unterstützen, von ihren Twitter-Kunden zu lernen.
  • Data Reseller: Plattform für Innovation, wo Unternehmen eine große Menge an öffentlichen Tweets erstellen können.

API-Restriktionen für Apps

Im August hatte Twitter angekündigt, die API-Rechte für Drittanbieter-Apps einzuschränken. Die neuen Richtlinien haben vor allem Auswirkungen auf Branding und Werbung. Es ist nicht mehr zu erkennen, welche App bzw. Quelle die Nutzer für ihre Tweets verwenden.

Twitter will mit diesem Vorgehen eine klare Unterscheidung zwischen gesponserten Tweet und Nachrichten über Drittanbieter-Apps schaffen. Zahlreiche Entwickler kritisierten den Mikroblogging-Dienst für sein Vorgehen, da sie immer weniger Möglichkeit haben, mit ihren Apps Geld zu verdienen.

Gelingt es den Apps sich für das „Certified Products Program“ anzumelden, könnte der verlorene Branding- und Werbeeffekt zu einem gewissen Grad aufgehoben werden.

Kommentieren